Ausstatten - Erhalten - Bewahren

Die Bundesmobilienverwaltung ist als nachgeordnete Dienststelle des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft die Verwaltungseinheit, der die Erhaltung und Pflege jenes Teiles des MOBILIEN Bundesvermögens obliegt, das der Staat Österreich von der Monarchie 1919/20 übernommen hat.
Dieses „hofärarische Erbe“ dient nach wie vor zur repräsentativen Ausstattung hoher und höchster Bundesdienststellen und wird in periodischen Abständen hinsichtlich Vorhandensein und Zustand im Rahmen „körperlicher Revisionen“ genauestens kontrolliert. In den Genuss solcher Leihgaben kommen besonders die Österreichische Präsidentschaftskanzlei, das Bundeskanzleramt, viele Ministerien und österreichische Vertretungen im Ausland, aber auch bundeseigene Kulturbauten zu Ausstellungszwecken (z.B. Schloss Schönbrunn, Hetzendorf, Laxenburg, die Hofburg in Wien und Innsbruck). Als maßgeblicher Aspekt der Kulturnation Österreich kommt ihnen daher ein nicht unwesentlicher Anteil touristischen Interesses zu!
Dieses kulturelle Erbe dreihundertjähriger Wohnkultur, zu dem auch die Silberkammer mit all ihren historischen Tafelbestecken, -porzellanen, -gläsern und der Tisch- und Tafelwäsche gehört, wird in den hauseigenen Werkstätten unter Anwendung traditioneller Techniken restauriert.
Das Ergebnis wird der Öffentlichkeit im „Hofmobiliendepot – Möbelmuseum Wien“ und in der „Silberkammer“ als kunst- und kulturhistorische Sammlung präsentiert. Weiters werden weltweit zahlreiche Ausstellungen mit Leihgaben aus den Beständen der Bundesmobilienverwaltung beschickt.