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Fachwissen und Leidenschaft

Mit ihrem Fachwissen und großer Leidenschaft konnte unsere Vergolderin Frau Zauner diesem wunderschönen im Barockstil gehaltenen Tisch mit Marmorplatte zu neuem Glanz verhelfen. Dabei ergänzte sie fehlende Ornamente, reinigte die Fassung, besserte Beschädigungen aus und vergoldete die Ornamente. 
Dieser hofärarische Tisch wird die Kulturnation Österreich in einer ihrer diplomatischen Vertretungen ausgezeichnet repräsentieren.

 

Unser Ausbildungsprogramm - eine Erfolgsgeschichte!


Wir gratulieren herzlich zur bestandenen Meisterprüfung!

Medea Fugger und Robert Waffler haben ihre  Meisterprüfung als Tapeziererin bzw. als Tischler mit ausgezeichnetem Erfolg absolviert.
Beide haben als Lehrling in den Werkstätten der Bundesmobilienverwaltung begonnen und hier auch die Gesellenprüfung abgelegt.
Die hervorragende Qualität Ihrer Meisterstücke wurde besonders gewürdigt.
Durch ihr Engagement und Können ist auch in Zukunft die hohe handwerkliche Qualität in den Werkstätten der BMobV gewährleistet.

 
 

Ausstellung im Hofmobiliendepot: KÜCHEN/MÖBEL. Design und Geschichte

4. März bis 26. Juli 2015


Die moderne Einbauküche mit normierten Schrankelementen, Wasseranschluss und fix eingebauten Elektrogeräten ist erst im Laufe des 20. Jahrhunderts entstanden. Die Geschichte der Kücheneinrichtung reicht jedoch viel weiter zurück. Die Fähigkeit, Feuer zu machen und Essen zu kochen gehört zu den frühesten kulturellen Leistungen der Menschheit. Den Beginn der Ausstellung machen daher Objekte aus der Jungsteinzeit und der Eisenzeit.
Jahrtausende lang wurde auf offenem Feuer gekocht.
,,Rauchkuchln“, wie wir sie heute in Freilichtmuseen besichtigen können, waren bis in die Neuzeit auch in Stadthäusern eine Selbstverständlichkeit. Bäuerliche Gerätschaften sowie Krippen-Szenen und Puppenküchen dienen hier zur Veranschaulichung. Wichtige Voraussetzung für das Entstehen rauchfreier, sauberer Küchen waren geschlossene Herde für Holz und Kohle, später auch für Gas oder Strom.
In der Vergangenheit versorgte eine einzige Küche das gesamte Hauswesen eines Bauernhofes, städtischen Bürgerhauses, Klosters oder Schlosses. Der kaiserliche Haushalt ist ein anschauliches Beispiel dafür. Mit Entstehung der Kernfamilie begannen die Architekten des deutschen Jugendstils und der „Wiener Moderne‘ um 1900, neuartige Küchenmöbel für Villen und Wohnungen zu entwerfen. Wir zeigen dazu Entwürfe von Peter Behrens, Josef Hoffmann und Karl Witzmann.
In der Zwischenkriegszeit beschäftigte sich die Designer-Avantgarde im „Roten Wien“, im „Neuen Frankfurt“ sowie am Bauhaus sehr intensiv mit der Standardisierung der Kücheneinrichtung. Die „Frankfurter Küche“ von Margarete Schütte-Lihotzky ist das bekannteste Beispiel dafür. Einer originalen „Frankfurter Küche“ aus Frankfurt werden Küchenschränke von Siegfried Erdö aus Wien und vom Bauhaus-Schüler Erich Dieckmann gegenübergestellt.
Erst nach dem Zweiten Weltkrieg wurden Einbauküchen für breite Bevölkerung schichten zur Selbstverständlichkeit. Gleichzeitig fanden neue Elektrogeräte ihren fixen Platz in den Küchen. Diese sogenannten „amerikanischen Küchen“ wurden in den 1950er und 1960er Jahren von Wiener Tischlern ebenso angeboten wie im Möbelprogramm „SW - Soziale Wohnkultur“ (Einrichtungsprojekt des Österreichischen Gewerkschaftsbundes für den Wiederaufbau). Beispiele dafür sind vier vollständige Kücheneinrichtungen aus der Sammlung des Hofmobiliendepots.
Ab den 1970er Jahren suchte das experimentelle Design nach Alternativen zur bürgerlichen Kücheneinrichtung der Nachkriegszeit. Besonders hervorzuheben sind Hasso Gehrmanns „Elektra Techno vision“ für Elektra Bregenz, der „Küchenbaum“ von Stefan Wewerka für TECTA und Coop Himmelb(l)aus „Mal-Zeit“ für EWE. Auch heute sind Kücheneinrichtungen ein aktuelles Thema für die österreichische Designer-Avantgarde. Den Abschluss der Ausstellung bilden die 2008 von EOOS für bulthaup entwickelte Küche „b2“ und die 2011 von chmara.rosinke kreierte „Mobile Gastfreundschaft“.
 

 

 
 

Ausstellung: Der perfekte Haushalt auf Papier. Bürgerlicher Alltag zur Zeit Mozarts

Im Zentrum der aktuellen Sonderausstellung im Hofmobiliendepot ● Möbel Museum Wien steht ein kulturhistorischer Schatz: Das „Augsburger Klebealbum“, ein minutiös eingerichtetes „Spielzeughaus“ in Buchform.

Für diese Ausstellung (24.09.14 - 11.01.2015) bereiteten unsere Werkstätten von März an 28 Objekte aus den Beständen der BMobV vor.
Von 17. - 19.09. wurden die Objekte nach Anweisung der KuratorInnen in der Ausstellung von unseren MitarbeiterInnen positioniert.

 

 
 

Ausstellung in Hong Kong - The extraordinary in the ordinary: Chairs for Viewing the World through Time

Für diese Ausstellung (07.06. - 15.09.2014) im Heritage Museum in Hong Kong legten fünf unserer Sitzmöbel einen weiten Weg zurück.
Am 25.09. sind sie wieder sicher und unbeschadet heimgekehrt.

Die Ausstellung bietet einen facettenreichen Blick auf Sitzgelegenheiten unter einer Vielzahl von Themen: Die Entwicklung der Stühle, Stühle als Symbol für Macht, Autorität und Status, Stühle im normalen Alltag, Stühle in Religion und Glauben und natürlich die Rolle der Stühle in Politik, Wirtschaft und Kultur...

Einer der fünf verliehenen Objekte aus unseren Beständen war der Kindersessel von Kronprinz Rudolf, welcher die Sammlung wohl sehr gut ergänzte. (Foto anklicken)

 

Kinderunikunst Kreativwoche 2014

Auch heuer, zum mittlerweile 10. Mal, waren im Rahmen der Kreativwoche der Kinderunikunst 20 Kinder im Alter von 6 - 14 Jahren bei uns.

Sie bekamen die Möglichkeit innerhalb von 3 Stunden unter fachkundiger Anleitung glänzende Rahmen und Fußschemel herzustellen.

Workshop 149 - Glänzende Rahmen

Die Rahmen wurden in verschiedenen Arbeitsschritten bestrichen und bekamen dann mit goldener oder auch bunter Metallfolie den richtigen Glanz.

Workshop 150 - Tapezierte Füße

Die Fußschemel wurden selber gebaut und dann auch in den erforderlichen Schritten mit einer Polsterung und einem selbst ausgesuchten Stoff tapeziert.

Die BMobV samt Mitarbeiter freuen sich natürlich auch wieder nächstes Jahr Workshops veranstalten zu können und den Spaß am Lernen und das Interesse zu fördern!

 

 

 

 

RÜCKBLENDE: Tag der Offenen Tür - 15. Juni 2012

Trotz harter Konkurrenz durch Schönwetter und beginnendes Wochenende war unser Tag der offenen Tür im Rahmen der 111-Jahresfeier zahlreich besucht.
Von besonderem Interesse erschienen die Vorführungen traditioneller Handwerkstechniken in den hiesigen Werkstätten, die zur Instandsetzung des historischen Mobiliars auch weiterhin praktiziert und weitergegeben werden.
Eine besondere Attraktion war das Schaudecken einer kaiserlichen Tafel gemeinsam mit dem „Brechen“  von Servietten in kaiserlicher Manier, wie es noch heute bei Staatsempfängen zur Anwendung kommt.
Insgesamt war dieses Ereignis aus unserer Sicht ein voller Erfolg! Daher wird angedacht eine solche Veranstaltung eventuell auch in kommenden Jahren durchzuführen.

Abschließend bedanken wir uns bei allen Besuchern, die durch ihr reges Interesse wesentlich zum Gelingen beigetragen haben!

 

Thema: Hygiene - Ausstellung im Hofmobiliendepot

Intime Zeugen - Vom Waschtisch zum Badezimmer
21. 9. 2011 - 22. 1. 2012


Das Badezimmer, wie wir es heute täglich benutzen, ist eine Entwicklung des späten 19. Jahrhunderts. Davor wusch man sich mit Hilfe mobiler Gerätschaften. Das Hofmobiliendepot - Möbel Museum Wien verfügt über eine umfangreiche Sammlung von Waschtischen, Toilettetischen, Bidets und "Zimmerretiraden".
In der Silberkammer - Hofburg Wien werden darüber hinaus zahlreiche Hygieneporzellane und Nachttöpfe aus dem kaiserlichen Haushalt verwahrt.

Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt in der Entwicklung vom 18. bis ins frühe 20. Jahrhundert und zeigt die Formenvielfalt der mobilen Hygienemöbel sowie den schrittweisen Wandel hin zum fix installierten Badezimmer. Voraussetzung für diese Entwicklung waren Wasserleitungen und Kanalisation.

In der Ausstellung werden das biedermeierliche Ankleidezimmer Erzherzogin Maria Anna von 1831 erstmals als Raumrekonstruktion präsentiert und ein komplettes Schlafzimmer aus der Zeit des Jugendstils gezeigt.

Unser Blick richtet sich die aufwendige Schönheitspflege von Kaiserin Elisabeth und die spartanischen Waschgewohnheiten von Kaiser Franz Joseph. Außerdem wird erzählt, wie die überlangen Predigten des Jesuitenpaters Louis Bourdloue am Hofe Ludwig XIV. zur Kreation von speziellen Damennachttöpfen geführt hatte, die noch heute "Bourdalous" genannt werden.

Zu den Highlights der Ausstellung gehören die "Bordalous" aus der Sammlung Klauda, das goldene "Nachtzeug" von Franz Stephan von Lothringen aus der Kunstkammer des Kunsthistorischen Museum sowie das älteste Hygienemöbel der Ausstellung, ein spätgotischer Waschkasten aus dem MAK - Österreichisches Museum für angewandte Kunst. Weitere interessante Leihgaben kommen aus Schloss Schönbrunn, dem Technischen Museum Wien, dem Wien Museum Karlsplatz und von der Wiener Landesinnung der Sanitärtechniker.

 

Hohe Auszeichnungen für FOI Peter Pressl und FOI Günther Jungmann

Nicht nur die Bundesmobilienverwaltung feiert in diesem Jahr ein rundes Jubiläum (110 Jahre in der Mariahilfer Straße 88), FOI Peter Pressl (1.9.1981) und FOI Günther Jungmann (14.12.1981) sind seit 1981 in der Bundesmobilienverwaltung beschäftigt. Seit 1.3.1997 leitet FOI Peter Pressl den Bereich Betriebsverwaltung, FOI Günther Jungmann fungiert als Stellvertreter. Der Bereich Betriebsverwaltung umfasst nachstehende Agenden: Werkstätten, Transport, Lagerverwaltung (Sonderinventar), kurzfristige Vermietungen, kurzfristige Leihungen, Rechnungswesen, Einkauf, Material- und Inventarverwaltung und Staatsbesuchsmanipulationen.
Am 11. Mai 2011 überreichte Dienststellenleiter AD RR Ing. Wilhelm Kovacs im Beisein von SC Mag. Elisabeth Udolf-Strobl und Mag. Maria Ulmer Herrn FOI Peter Pressl das Goldene Verdienstzeichen der Republik Österreich und Herrn FOI Günther Jungmann das Silberne Verdienstzeichen der Republik Österreich (beide vom Bundespräsidenten der Republik Österreich mit Entschließung vom 25. März 2011 verliehen).
Bundesminister Dr. Reinhold Mitterlehner übermittelte den Ausgezeichneten seine Glückwünsche.

 

Ingrid SALZER - Silberkammer

Stolz schwingt in ihrer Stimme mit, wenn Ingrid Salzer von ihrem Wohnort Raiding, von Franz Liszt oder den Ehrenbürgern von Raiding, Dr. Paul Iby und Fürstin Melinda Esterhazy, spricht.
Stolz kann Ingrid Salzer aber auch auf ihren beruflichen Werdegang sein. Immer kulturinteressiert, waren die Schauräume von Schloss Schönbrunn von 1987 bis 1991 ihr berufliches Zuhause, danach wechselte Frau Salzer in die Silberkammer im Reichskanzleitrakt der Wiener Hofburg.
Als Leiterin der Silberkammer führte sie ihre berufliche Tätigkeit in zahlreiche Museen und renommierte Ausstellungsplätze
in aller Herren Länder. Die Exponate der Silberkammer sind weltweit begehrte Ausstellungsstücke. Ingrid Salzer begleitet "ihre" Objekte zum Ausstellungsort, sorgt fürsorglich dafür, dass diese dort ihrer Einzigartigkeit entsprechend zur Geltung und nach Ausstellungsende wieder sicher und unbeschadet in
die Silberkammer kommen. 100%ige Zuverlässigkeit, Genauigkeit und totales Engagement zeichnen Frau Salzer aus.
Empfängt der Bundespräsident oder der Bundeskanzler der Rep. Österreich einen Staatsgast - dann sorgen Ingrid Salzer und ihr Team für festlich und blütenweiß gedeckte Tische beim Staatsbankett.
Und zu solchen würdigen Anlässen kommt meist die Kaiserserviette auf den silbernen Platzteller. Die Kunst des Faltenbrechens wird in traditioneller Weise von einer Beschließerin zur anderen mündlich weiter vererbt.
Und die Öffentlichkeit hat großes Interesse an dieser Kunst. Einladungen zu diversen Auftritten in Fernsehsendungen sind daher auch keine Seltenheit.

 

Wenn Möbel Geschichten erzählen

Wir restaurieren unseren Polstermöbelbestand in der Tapeziererei wie zu Kaisers Zeiten:
Auf ein Gestell aus Hartholz werden kreuzweise Gurten gespannt und mit Gurtnägeln befestigt. Auf die Gurten werden Sprungfedern genäht, die wieder miteinander verschnürt werden. Für kleinere Möbel wird die französische Schnürung angewandt. Die deutsche Schnürung findet in sehr tiefen und geraden Sitzen oder Liegemöbel Anwendung. Mittels verschiedener Knotenarten werden die Sprungfedern in die Form gebracht, die erwünscht wird. Um vorschnellen Verschleiß zu vermeiden wird ein Bezug aus Jutegewebe auf die Sprungfederkonstruktion aufgebracht und an den Federn und am Kantendraht festgenäht. Nun verwenden wir Afrik (Palmfasern) als Auflage. Das Material wird mittels Lassierstich in gleichmäßige "Fächer" geteilt, in die das Füllmaterial eingearbeitet wird. Es erfolgt eine weitere Jute - Lage. Das Fassongewebe ist ein geschmeidiges, grob - gewebtes Leinen, welches sich hervorragend an die gewünschte Form anpasst. Dieses wird nun "garniert": das Füllmaterial wird mit einer speziellen Nähtechnik in Form gebracht. Das Ergebnis ist die "Fasson". Um den Sitzkomfort weiter zu erhöhen, werden erneut Lassierstiche aufgebracht um eine Schicht aus Rosshaar zu befestigen (Pikierung). Den Abschluss bilden eine Lage weiche Polsterwatte und der Weißbezug mit Molino. Bevor nunmehr der endgültige Bezug angenagelt / getackert oder genäht wird, bringen wir ein feines Flies (Schutzschicht) auf. Die Abseiten des Möbelstückes (Seitenteile / Rückfronten) werden mit Spannpappe verschlossen und danach mit dem Stoffbezug bespannt. Immer wieder finden wir auf diesen Spannpappen handschriftliche Eintragungen, die auf das Entstehungsjahr und den Handwerker hinweisen. Für sichtbare Nagelungen können Ziernägel oder Borten, die in verschiedenen Ausführungen verfügbar sind, verwendet werden.

 

Marketerie und André-Charles Boulle

André-Charles Boulle (1642 - 1732) gilt als der herausragende Handwerker und Künstler im Bereich der Marketerie des 17. Jahrhunderts in Frankreich und arbeitete vorwiegend für den französischen Hof.
Der Schreibtisch Maria Theresias, der im gleichnamigen Zimmer in den Repräsentationsräumen der Präsidentschaftskanzlei in der Wiener Hofburg steht, wurde im Stil dieses berühmten Hoftischlers Ludwig XIV. geschaffen: Einlegearbeit aus Ebenholz, Elfenbein, Perlmutt, Schildpatt und Bronze.
Bei der Marketerie handelt es sich nicht wie bei der Intarsie um eine Einlegearbeit aus Hölzern, Schildpatt, Metall oder ähnlichem, sondern um eine Furniertechnik, die mit der Einführung des Laubsägeblattes wesentlich an Bedeutung gewinnt. Bei der Intarsientechnik werden dünne Materialplättchen in Vollholz eingearbeitet - bei der Marketerie fügt der Kunsthandwerker ausschließlich dünne Materialien zusammen, die mittels Warmleim auf die Oberfläche geklebt werden.
In den Werkstätten der Bundesmobilienverwaltung verstehen sich einige Tischler auf diese Kunst.

 

110 Jahre Bundesmobilienverwaltung

Bis ins 19. Jahrhundert war der Hof zu Repräsentationszwecken sehr mobil, noch bis ins 17. Jahrhundert hinein wurden Möbel in Form von Kisten, Truhen, faltbaren Sesseln, Tischen und Betten ständig mitgeführt.

Erst später wurden Möbel an fix eingerichteten Residenzen aufbewahrt und gepflegt. Nicht benötigte Möbel aus den Appartements der kaiserlichen Familie, aber auch Objekte, die von Seiten des Hofes angeschafft wurden, benötigten jedoch weitere geeignete Lagerräume.

In der Mariahilfer Straße 88 befand sich damals bereits ein Gebäude, das dem Finanzärar gehörte, welches dem Kaiserhof den Hoftrakt überlassen hatte.

Der Obersthofmeister Kaiser Franz Josephs, Fürst Rudolf Liechtenstein, schlug dem Kaiser vor, das Gebäude in der Mariahilfer Straße neu zu erbauen.

Am 21. Juli 1899 gab der Monarch Liechtenstein die Ermächtigung für die Bauarbeiten. Im Sommer 1901 war der Neubau fertig und konnte in Betrieb genommen werden.

Die Bundesmobilienverwaltung feiert somit heuer das 110 Jahres-Jubiläum im Hause Mariahilfer Straße 88.

 

FAMILIENTAG im Hofmobiliendepot - So., 6.5.2012, 9-18 Uhr - Vorführungen: Traditionelle Handwerkstechniken

Im Hofmobiliendepot - Möbel Museum Wien werden im Rahmen der Veranstaltungen des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend zum Familientag 2012 vergünstige Familien-Kombikarten zum Preis von
EUR 15,00 angeboten (max. zwei Erwachsene und 5 Kinder im Alter von 6 bis18 Jahren) - gültig nur an diesem Tag, aber für zusätzlich 7 Destinationen: Tiergarten und Schloss Schönbrunn samt Gloriette, Irrgarten und Kindermuseum, als auch Schloss Hof, Hofburg-Kaiserappartements, Sisi-Museum und Silberkammer!

Als Beitrag der Bundesmobilienverwaltung finden zwischen 10 und 17 Uhr stündlich Vorführungen jener traditionellen Handwerkstechniken statt, die in den hauseigenen Werkstätten zur fachgerechten Instandsetzung historischer Möbel praktiziert und gelehrt werden.


Weitere Infos:

imperial-austria.at/2012/04/20/langer-tag-der-familie-6-5-2012/

www.hofmobiliendepot.at/besucherinfo/kalender/exclude/1-5-3-2/date/5-2012/event/277-4-1336255200-1336255200-32400-68400.html

Vorverkauf (online):

tickets.imperial-austria.at/familientag/

 

Tag der Offenen Tür - 15. Juni 2012

„111 Jahre BMobV - MÖBEL ERZÄHLEN GESCHICHTE“

Unter diesem Motto veranstalten wir einen

- TAG DER OFFENEN TÜR
- am 15. Juni 2012
- ab 13 Uhr
- im Stammhaus Mariahilfer Straße 88, 2. Hof

mit periodischen Führungen durch Schlosser-, Tapezierer-, Tischler- und Vergolderwerkstätten, Decken eines kaiserlichen Tisches und mit dem Brechen von Servietten in der Tradition des Kaiserhauses, wie dies nach wie vor eine unserer Aufgaben darstellt, beispielsweise beim Decken einer Tafel für Staatsempfänge.

Darüber hinaus sind an diesem Tag ermäßigte Eintrittskarten für das Hofmobiliendepot - Möbel Museum Wien erhältlich.

WIR FREUEN UNS AUF IHREN BESUCH!

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